Vom 1. November 2002 bis 23. Februar 2003 
findet im Museum Dippoldiswalde wieder die große
 Weihnachtsausstellung 
mit Volkskunstarbeiten aus dem Osterzgebirge statt.

Ein Museumsbesuch am Sonntag, dem 17. November 2002
(Prof. Dr. Adolf Heger)

Nun duftet seit gestern auch das Pfefferkuchenhaus vom Café Achat in Dippoldiswalde lieblich durch die Ausstellungsräume. Aber meine Enkeltochter Josephin wollte unbedingt vorher den großen Weihnachtsberg anschauen, den sie vom vergangenen Jahr noch in Erinnerung hatte. 
Beim Betrachten wurden ihre Augen immer größer, und auch ich finde immer wieder neue Details. Stundenlang könnte man vor dieser Sehenswürdigkeit verweilen. Auch Josephin und Stefanie konnten sich kaum von ihr trennen. 

 

Aber es ging weiter. Bevor wir uns in die obere Etage begaben, betrachteten wir ein weiteres Gespannmodell von Eberhard Zimmermann. 

Auf dem Weg zum Pfefferkuchenhaus begegneten wir der Klöpplerin Brigitte Böhm aus Dippoldiswalde. Da staunte Josephin nicht schlecht, wie flink ihre Finger gingen und sie auf ihrem Klöppelkissen zarte Muster zauberte.
Aber nun tat es sich auf vor uns: das Pfefferkuchenhaus. Man mußte sich wirklich sehr zusammen nehmen, um nicht davon zu naschen. Auch für Josephin blieb nur der Duft. 

Und gleich im Nebenraum dachte man, Dornröschen zu begegnen. Hier saß Anita Richter aus Reinhardtsgrimma am Spinnrad. Zum Glück hat sie sich nicht gestochen, so daß sie sicher noch öfter im Museum zu sehen sein wird. Und Rico Schneider aus Schlottwitz kann sich mit seinen Fertigkeiten auch sehen lassen.

Wir waren schon ganz schön voller toller Eindrücke, als wir am Märchenberg von Herbert Kohl (geb. 1934) aus Schmiedeberg ankamen. Das war für heute die letzte Station und voller neuer Eindrücke fuhren wir nach Hause. 

 

Öffnungszeiten im November und Dezember:
Dienstag bis Sonntag  10 - 17 Uhr
25. und 26. Dezember      13 - 17 Uhr

Montags sowie am 24. und 31. Dezember geschlossen.