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In der Lederkammer gibt es gleich einige
Überraschungen. Der 10 m² große weiße Weihnachtsberg von Rolf
Steinbach aus Weixdorf musste wegen der Errichtung eines
Notausganges in diesem Jahr geteilt werden. Ganz andere Perspektiven
ergeben sich da für den Betrachter, kann er doch von den Seiten in
die Landschaft des Osterzgebirgsberges hineinschauen.
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Rolf Steinbachs geschickte Händen schufen viel Phantasievolles,
so sind im ganzen Haus noch einige Werke, wie z. B. der
Weihnachtsliederberg "Süßer die Glocken nie klingen"
(Titelbild) zu sehen. Beim Einschalten erklingt ein fröhliches
"Gebimmel" von großen und kleinen Glocken.

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Der Märchenberg und die -pyramide von Herbert Kohl aus
Schmiedeberg laden Alt und Jung zum großen Märchenraten ein.
Werke von Herbert Ranft aus Glashütte fehlen schon seit Jahren
in keiner Weihnachtsausstellung. Seit langem wird wieder einmal sein
weißer Weihnachtsberg gezeigt, auf dem sich in verschiedenen Etagen
allerlei kleine Männlein bewegen.
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Der Niederfrauendorfer Eberhard Zimmermann, bekannt
durch seine detailgetreu gefertigten Pferdegespanne, hat einen von
Pferden gezogenen Schneepflug gebaut, ein Gefährt, welches die
Kinder unserer Zeit hier kaum noch kennen.
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Was wäre eine erzgebirgische Weihnachtsausstellung ohne die
bekannten und beliebten Traditionsfiguren. Auch davon sind wieder
viele, teils bisher noch nicht gezeigte Stücke, zu sehen. Erstmals
stellt der Schnitzer Jürgen Weinrich aus Schlottwitz aus, von ihm
wird u. a. eine große, naturbelassene Krippe sowie verschiedene
Schnitzereien in Walnuss- und Kokosnussschalen ausgestellt.
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In der ersten Etage des Museums erwarten uns einige Neuheiten, so
ist ein Raum den bei Kindern beliebten Teddybären vorbehalten. Etwa
50 Bären, die Helga Wölfel aus Freiberg fertigte, sind in
verschiedenen Posen in Szene gesetzt. Am 14. Dezember wird Frau
Wölfel im Museum vorführen, wie so ein Teddy entsteht.
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Spätestens in diesem Raum zieht der Duft von
frischen Pfefferkuchen um die Nase. Im Nachbarzimmer steht das vom
Café Achat aus Dippoldiswalde frisch gebackene bunte
Pfefferkuchen-Hexenhaus.
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Wolfgang Buder aus Dresden, der in der letzten
Weihnachtsausstellung bereits mit seinem elektromechanisch
betriebenen Weihnachtsmannberg für Bewunderung sorgte, hat auch im
vergangenen Jahr fleißig gearbeitet und das Modell einer Bäckerei
gebaut.

Man kann nur staunen, was ihm hier wieder gelungen ist. Da wird
der Teig geknetet, ausgerollt, Zutaten für den Stollen gerieben,
der Stollen gezuckert, Brote werden in den Ofen geschoben u.v.a.m.
Anregungen holte sich der Dresdner in der Dippoldiswalder Backstube
bei Bäckermeister Grosche.
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Auf dem großen Rummelplatz drehen sich wieder viele Karussells,
Riesenräder, Berg- und Talbahn, auch hier gelang es Wolfgang Buder,
ein altes bisher nicht funktionstüchtiges Karussell in Bewegung zu
setzen und zu restaurieren.
Von Rolf Becker aus Pesterwitz ist ein Märchenberg zu sehen.
Seine Figuren formt er aus FIMO-Knete, welche dem früheren Material
Suralin entspricht und bemalte sie phantasievoll. Neben den
verschiedenen Märchenszenen werden eine Engelkapelle, eine
Bergparaden und Figuren eines Schachspiels ausgestellt. Etwa 3000
unterschiedlichste Knete-Wesen hat er bereits geschaffen. Engagiert
arbeitet er seit Jahren im Oelsaer Rollilager und formt mit den
körperlich behinderten Teilnehmern die tollsten Figuren.
Im Nachbarraum hämmert die Schmiede und dreht sich die
Windmühle von Heinz Büttner aus Schmiedeberg. Von den
Häuselbauern Naumann aus Rechenberg-Bienenmühle ist das Modell
einer typischen erzgebirgische Dorfkirche und alten Fachwerkhäusern
zu sehen.
An den Adventswochenenden führen die Naumanns hier Schauarbeiten
vor.

Im Videoraum kann der interessierte Besucher auf dem Bildschirm
Einblicke in die Werkstätten der Volkskünstler unserer Region
halten. Dieser Raum wurde zu einem Spielparadies für Kinder
hergerichtet. Eine breite Palette von Fröbelspielzeug wird in den
Vitrinen gezeigt. Mit Bausteinen, Zählstäbchen und anderem
hölzernen Material können die Kinder hier auch einmal selbst etwas
gestalten.
An den Wänden der Ausstellungsräume hängen Winterlandschaften
des Osterzgebirges, Gemälde, Grafiken und beeindruckende Fotos.
Das alles zusammen ergibt die einmalige Atmosphäre der
Dippoldiswalder Weihnachtsausstellung, die Jahr für Jahr tausende
Besucher aus nah und fern anlockt.
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An den Wochenenden können die Gäste Schnitzern, Klöpplerinnen,
Spinnerinnen u. a. bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen und manch
schönes Stück dabei auch käuflich erwerben.
Der Verkaufsstand in der ersten Etage bietet vor allem die beliebten
Bastelvorlagen, verschiedene Druckerzeugnisse zur Volkskunst, Volkskunde und
bildenden Kunst unserer Region.
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