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Buchtipp
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Seide und Schwert
Bd. 1 der Wolkenvolktrilogie
von Kai Meyer
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Seide und Schwert ist ein
Jugendbuch der ganz besonderen Art !!!
Nicht nur Kinder und Jugendliche können sich in dieser Welt verlieren, auch
für Erwachsene hält es ein paar Besonderheiten parat. Die niedlichen und
phantasivollen Details der Wolkenwelt machen das Buch zu einem ganz
besonderen Lesegenuss.
Liebe, Freundschaft und vor allem Vertrauen spielen in der Welt der Drachen
eine große Rolle. Zusammenhalt ist wichtig.
Die fast 500 Seiten fliegen nur so dahin und man wünscht sich eigentlich gar
kein Ende. Gut zu wissen das 2 weitere Bücher folgen sollen. :-)
Meiner Meinung nach ist dieses Buch absolut empfehlenswert!
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Im ersten Band der Trilogie "Seide und
Schwert" führt der deutsche Erfolgsautor
Kai Meyer
uns ins Jahr 1760, und zwar nach China. Ein China mit allerlei
fantastischen Elementen natürlich, und mit Hauptpersonen, die einem
gleich am Herzen liegen. Da ist das Mädchen Nugua, das bei Drachen
aufwächst –- bis alle Drachen eines Tages sang- und klanglos
verschwinden. Und da ist Niccolo, dessen Volk seit Jahrhunderten auf
einer verfestigten Wolke lebt -- bis die Aetherpumpen, die für die
Stabilität der Wolke zuständig sind, eines Tages nicht mehr laufen. So
muss Niccolo sich in die unbekannte und gefährliche Welt auf dem
Erdboden wagen, um Drachen zu suchen. Denn sie sind es, die den Aether
ausatmen, der seine Welt retten kann.
Nugua und Niccolo begegnen sich und
schließen sich zusammen, da beide nach den Drachen suchen. Doch zum
einen wissen sie nicht, wo sie suchen sollen. Und zum anderen sind ihnen
Halbgötter, Dämonen, alptraumhafte Monster, SchwertkämpferInnen und die
bösartigen Mandschu-Soldaten dicht auf den Fersen. Und schon bald ist
kaum noch erkennbar, wer Freund und wer Feind ist ....
Chinesische Mythologie und moderne
Martial-Arts-Filme beeinflussen sowohl die Geschichte als auch die
Erzählweise dieses Buchs. Trotzdem ist es Meyer wieder gelungen, etwas
Eigenes zu schaffen. Dabei verwebt er die Handlungsstränge gekonnt und
schickt uns mit einigen außergewöhnlichen Figuren auf ein fantastisches
Abenteuer. Ein Abenteuer, bei dem Gut und Böse nah beieinander liegen
und das am Ende dieses ersten Bandes im Grunde erst so richtig beginnt.
Denn die, die sich eben erst gefunden haben, um gemeinsam zu suchen und
zu kämpfen, müssen sich wieder trennen. Und so viel ist klar: Jeder wird
sich in den beiden folgenden Bänden großen Gefahren stellen und schwere
Entscheidungen treffen müssen.
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Boie, Kirsten
Alhambra |
Rezensentin/Rezensent
Boie ist Garantin für
Lesemarathons mit Taschenlampenlicht unter der Bettdecke. Alhambra ist
wieder eine gelungene Geschichte, eine sympathische Mischung aus
Abenteuerroman und Geschichtsunterricht. Boie schmückt die historischen
Fakten mit viel Fantasie aus und zeichnet ein lebendiges Bild von der
spanischen Inquisition im Jahre 1492.
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Handy und Reiseführer hat ein schüchterner Junge
namens Boston mit ins 15. Jahrhundert gebracht. Auf einer Schulfahrt nach
Granada findet er sich plötzlich in der Vergangenheit wieder, nachdem er auf
einem Markt eine unscheinbare alte Kachel aus dem maurischen Königspalast
Alhambra in die Hand genommen hat. Sofort wird er mit dem Gemahl von
Isabellas Tochter, Philipp von Burgund, verwechselt, der seine Ankunft
angekündigt hat, kann aber nach Aufdeckung des Missverständnisses aus der
Alhambra fliehen. 1492 ist das Jahr, in dem die Christen Granada endgültig
von den Muslimen zurückerobert haben -- nach fast 700-jähriger Herrschaft
der Mauren, während derer die Religionen friedlich nebeneinander existieren
durften. Jetzt herrschen Neid, Angst und christliche Grausamkeit, und
Isabella und ihr Mann wollen mit dem Geld der Juden, die sie zu vertreiben
gedenken, die durch die Maurenkriege marode Staatskasse wieder füllen.
Inmitten dieser unruhigen Zeiten nutzt Torquemada den Fund geschickt, um
Boston als Abgesandten des Teufels zu diffamieren. Der Junge gerät in die
mörderischen Fänge der Inquisition. Zum Glück findet er in dem Muslim Tariq
und dem Juden Salomon treue Freunde. Und dann spielt auch noch die
Entdeckung Amerikas durch Kolumbus eine schicksalsentscheidende Rolle... |
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Boyne, John
Der Junge im gestreiften Pyjama |
"Eine Fabel" lautet der Untertitel von John Boynes Buch --
und in diesem Sinne sollte man den Roman auch lesen und verstehen, der für
Jugendliche ab 13 Jahren zu empfehlen ist. Ein ungewöhnliches Jugendbuch
über den Holocaust, das auch Erwachsene tief beeindruckt und erschüttert. --
Alexandra Plath
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Der neunjährige Bruno weiß nichts von der Endlösung oder dem Holocaust. Er
ist unberührt von den entsetzlichen Grausamkeiten, die sein Land dem
europäischen Volk zufügt. Er weiß nur, dass man ihn von seinem gemütlichen
Zuhause in Berlin in ein Haus verpflanzt hat, das in einer öden Gegend
liegt, in der er nichts unternehmen kann und keiner mit ihm spielt. Bis er
Schmuel kennenlernt, einen Jungen, der ein seltsam ähnliches Dasein auf der
anderen Seite des angrenzenden Drahtzauns fristet und der, wie alle Menschen
dort, einen gestreiften Pyjama trägt. Durch die Freundschaft mit Schmuel
werden Bruno, dem unschuldigen Jungen, mit der Zeit die Augen geöffnet. Und
während er erforscht, wovon er unwissentlich ein Teil ist, gerät er
unvermeidlich in die Fänge des schrecklichen Geschehens. |
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Zafon, Carlos Ruis
Der Schatten des Windes |
ich bin restlos begeistert! so muss literatur
sein! ich habe selten phantasievolleres gelesen. ich kann nachdenken, soviel
ich will, ich finde nichts, was hier nicht passt. die geschichte ist
abenteuerlich und spannend, die handlungsstränge geschickt angeordnet,
manchesmal nahezu atemberaubend. die „idee" des buches ist geradezu genial.
emotionen kommen nicht zu kurz. die charaktere sind stimmig und wundervoll
beschrieben.
Rezension von Karl Zaminer
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Barcelona 1945: der 10-jährige Daniel
wird von seinem Vater in einen dunklen Palast geführt und
gebeten, niemanden etwas davon zu erzählen. Es ist der „Friedhof
der vergessenen Bücher", in dem Daniel sich nun ein Buch
aussuchen darf, das ihm ganz besonders imponiert. Er wählt einen
Roman mit dem Titel „Der Schatten des Windes" von einem gänzlich
unbekannten Autor namens Julian Carax.
Bei der Lektüre gerät der junge
Daniel nicht nur in den Bann des dramatischen Geschehens,
sondern er wird selbst ein Teil dieses Buches und der darin
beschriebenen Abenteuer; denn ein unbekannter Mann mit einer
schwarzen Ledermaske setzt alles daran, die wenigen Titel, die
es von Julian Carax noch gibt an sich zu bringen um sie dann zu
verbrennen.
Mit zunehmender Spannung folgt man
der Suche des jungen Daniel nach dem verschwundenen Autor und
gerät in den Sog eines schrecklichen und vielschichtigen
Geschehens, in dem Daniel und der gesuchte Autor die Hauptrollen
spielen.
Diese grandios konstruierte
Geschichte - Abenteuer-, Kriminal- und Historischer Roman in
einem - spielt vor allem in der Franco-Ära, vor und nach dem
Zweiten Weltkrieg. Letzten Endes ist das Buch aber doch auch ein
Liebesroman, in dem sich schreckliche Abgründe und fürchterliche
Ereignisse durch Liebe und Zuneigung mildern lassen.
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Hosseini, Khaled
Tausend strahlende Sonnen
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Dieser interkulturelle Bildungsroman ist ein
strahlender Leuchtpunkt am Literaturhimmel.
In außergewöhnlicher Form versteht es Khaled Hosseini sich vom
Vorgängerroman Drachenläufer" zu lösen und wieder eine ganz eigene
Geschichte bzw. einen Geschichten-Sternenhimmel zu erzählen.
Die beiden Hauptfiguren sind die Frauen Mariam und Leila, die im Bannkreis
von dem älteren Afghanen Raschid in ihrer Eigenständigkeit und Emanzipation
gehindert werden und sich durch eine bezaubernde Freundschaft ihrer
einzigartigen Kraft zur Veränderung versichern.
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| Mariam
ist ein harami, ein uneheliches Kind. Als ihre Mutter sich umbringt, wird
sie von ihrem Vater deshalb schnellstmöglich mit einem Schuhhändler aus
Kabul verheiratet. Die junge Laila ereilt Jahre später ein ähnliches
Schicksal, das sich mit dem Mariams verflicht - sehr zu deren Unwillen. Dann
jedoch versuchen beide Frauen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen, doch
unter dem Terrorregime der Mudschaheddin und später der Taliban bleibt ihnen
dazu so gut wie kein Spielraum. Und so bleibt schließlich nur ein Ausweg.
"Tausend strahlende Sonnen" ist ein Buch, das den Leser in keiner Weise
schont, ihn oft schreckerstarrt weiterlesen lässt, das aber auch
außerordentlich behutsam mit seinen Figuren umgeht. Khaled Hosseini malt die
Charaktere der beiden sehr unterschiedlichen Frauen nur durch Nuancen aus,
schafft es aber, sie einem innerhalb weniger Seiten fest ans Herz wachsen zu
lassen. Ein brandaktuelles Thema, verpackt in eine mitreißende Geschichte -
unbedingt lesen! |