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Karl-Marx-Platz
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Die Entstehung des Ortes Reinberg

Der Gerichtsherr Kurfürst August war Nutzer der Rittergüter von Dippoldiswalde und Oberhäslich.

Unter dem 06. Juni 1710 wurde durch den Kurfürst der Befehl erteilt, das Rittergut Oberhäslich zu teilen und infolge der weiten Entstehung und kostspieligen Bewirtschaftung zu veräußern und an privat zu verkaufen.

1724 wurde Peter von Suhm Besitzer des Rittergutes Oberhäslich. Zu seinem Besitz gehörten auch die Fluren des sogenannten Rümmrichs (bis zum Wilisch). In den Jahren von 1724 bis 1728 ließ er 12 Häuser bauen, gab dazu je 3 Dresdner Scheffel Land, wofür der Erwerber eine namhafte Kaufsumme zu bezahlen hatte und im Jahr etliche Tage Frondienste erbringen musste. Da Peter von Suhm zugleich die Gerichtsbarkeit über die Fluren und neu erbauten Grundstücke erworben hatte, so ernannte er von seinen Untertanen einen Richter und einen Gerichtsschöffen.

Der entstandene Ort erhielt den Namen Reinberg. Das Vorwerk Reinberg ist das älteste Gebäude von Reinberg.

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