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Geschichte unserer Stadt (Zusammenfassung)

Die Gründung unserer Heimatstadt scheint aus dem bisherigen geschichtlichen Dunkel hervorzutreten. Forschungsergebnisse von Rudolf Unger gründen sich auf alte Überlieferungen und belegen, daß die hiesige Gegend des vor etwa 1000 Jahren fast undurchdringlichen Miriquidiwaldes einem böhmischen Grundherrn Slavink aus dem Geschlecht der Dippoldicz, d. h. der von der Riesenburg, gehörte. Die Grundmauern der Riesenburg existieren heute noch. Sie befinden sich etwa 1 km nordöstlich von Osseg am tschechischen Erzgebirgsfuß.

Ein Sohn dieses Slavink, der Bischof Adalbert von Prag, soll sich zur Bewährung für eine Missionarsreise als Einsiedler in der Dippoldiswalder Heide (Einsiedlerstein) aufgehalten haben. Ihm wird die Begründung der Stadt - inmitten des Waldes der Dippoldicz - zugeschrieben. Da er als Missionar im Preußenland den Märtyrertod erlitten hat (23. April 997 bei Fischhausen an der Ostsee), wurde er vom Papst heilig gesprochen, und im Volksmund spricht man heute noch vom "heiligen Dippold".

Das Stadtwappen im Buntfenster des Rathausaufganges zeigt das Bild Dippolds unter zwei gekreuzten Bäumen, welche jedenfalls auf die Urbarmachung der Gegend durch die Erstbesiedler hinweisen. Nach neueren Forschungen wird die Gründung von Dippoldiswalde mit Erzsuchern in Verbindung gebracht, die Anfang des 12. Jahrhunderts in das hiesige Gelände im Auftrag der Grundherren von Dippoldicz gekommen sind, hier fündig wurden und sich in der Talweitung an der Roten Weißeritz niedergelassen haben.

Diese Siedlung, ursprünglich zwischen Nikolaikirche und der heutigen Tankstelle, erweiterte sich durch nachkommende Ansiedler mit ihren Hufen etwa bis zum Teufels-, Glanz- und Geiersberg und bekam zu Ehren der Besitzer des Waldgebietes den Namen Dippoldiswalde.

Nach anderen Forschungen wird die Gründung von Dippoldiswalde einem "Dippold" zugeschrieben, der vermutlich mit dem Ritter Dippold von Maltitz identisch ist, dem man die Erstbesiedlung des oben erwähnten Gebietes im 11. Jahrhundert zuerkennen will. Eine Verwandtschaft zu den Herren von Miltitz (Meißen, 929) ist wegen großer Gleichheit der Wappen - waagerechte schwarze Balken - anzunehmen. Erst 1569 wurde Dippoldiswalde vom Kurfürsten August (Vater August) vom jüngeren Miltitz zurückgekauft.

Der Bergbau, der im 12. Jahrhundert in unserer Gegend einsetzte, war recht erfolgreich, denn um 1150 soll Dippoldiswalde schon einen beträchtlichen Umfang erreicht haben. Nach mehrmaligem Hochwasser im Tal der Roten Weißeritz erfolgte eine Erweiterung der Ansiedlung auf dem Bergsporn der östlichen Anhöhe. Der Einfluß der Geistlichkeit war mächtig, und so kam es um etwa 1150 zum Bau der beiden Kirchen, deren Baustil (bei der Stadtkirche leider nur der erhaltene Turmunterbau) auf die Entstehungszeit um die Mitte des 12. Jahrhunderts hinweist. Die Abmessungen beider Kirchen lassen jedenfalls auf das Vorhandensein einer größeren Einwohnerzahl schließen.

BergamtstorUrkunde vom 11. Juni 1218Tatarengrab am Plattenweg

Fotos: Stadt Dippoldiswalde

Der älteste urkundliche Beleg für das Bestehen einer Ansiedlung ist die Urkunde vom 11. Juni 1218, in der Dippoldiswalde als Sitz eines Pfarrers namens Johannes erwähnt wird. Außerdem wäre noch ein Schlußstein über einem Torbogen einer kleinen Ausfallpforte der Mauer um das Stadtschloß mit der Jahreszahl 1226 zu nennen. Zu dieser Zeit hat also das Schloß schon gestanden, und der Bau dieser mächtigen Anlage hat sich, bei Berücksichtigung der damaligen Verhältnisse, sicherlich über mehrere Jahrzehnte erstreckt.

Der Ort ist zu einem in sich abgeschlossenen Gemeindeverband mit eigenem Verwaltungskörper geworden, denn 1266 wird sie bereits Bergstadt, und die Bewohner werden Bürger genannt. Im 14. Jahrhundert hat auf dem westlichen Berghang zwischen dem Schüler- und Ochsenberg (in der Nähe des Fernsehumsetzers) ein zweites Schloß gestanden, das Markgraf Friedrich der Strenge um 1370 niederreißen ließ. Kulturschutt in Form von Keramikscherben, die dieser Zeit zugerechnet werden, konnte in den letzten Jahren dort geborgen werden.

Von 1358 bis 1363 wurde Dippoldiswalde mit Mauern, Türmen und Gräben befestigt. Im Stadtwappen des Buntbildes im Rathausaufgang wird auf dieses Jahr 1363 mit der Jahreszahl und einer Nachbildung eines Details der Stadtmauer hingewiesen. Leider konnte diese Befestigungsmaßnahme dem Ansturm der aus Böhmen anrückenden Hussiten, die sich wegen der Hinrichtung von Jan Hus durch das päpstliche Konzil in Konstanz gegen alle "Ungläubigen" richteten, nicht trotzen. So wurde unser Heimatort fast gänzlich zerstört.

Auch die drei Vorwerke Wolframsdorf (im mittleren Schwarzbachtal), Schwarzdorf (im oberen Schwarzbachtal) und Ziegenrück (am westlichen Talhang zwischen Ulberndorf und Obercarsdorf) sind "wüst" liegengelassen worden. Sie wurden nie wieder aufgebaut. Einzelne Grundmauerreste können jedoch noch heute ausgemacht werden.

Im Vertrag zu Eger vom 25. April 1459 übergaben Kurfürst Friedrich und Herzog Wilhelm von Sachsen dem König von Böhmen die Städte, Schlösser, Märkte und Dörfer, die im Herrschaftsbereich Böhmens diesseits des Waldes lagen (Brüx, Dux und Schloß Riesenburg), wogegen die jenseits des Waldes in Thüringen, im Vogtland und im Gau Nisan (Meißen) gelegenen Güter und Schlösser wie Dohna, Lauenstein, Eilenburg, Colditz, Hohenstein, Pirna, Königstein, Wehlen, Dippoldiswalde, Gottleuba, Bärenstein, Weesenstein usw. für ewige Zeiten den sächsischen Herzögen verbleiben sollten.

Mit diesem Vertrag wurde die Grenzziehung nach Böhmen hin endgültig festgelegt. In der Folgezeit blühte Dippoldiswalde durch den einträglichen Silberbergbau zusehends auf. 1507 erfand der Bergherr Sigismund von Maltitz die Naßpochwerke, nach deren Einsatz ab 1541 das Erz ergiebiger genutzt werden konnte. Hinter der Weißeritzbrücke unterhalb des Walksteiges stand das erste Naßpochwerk.

Das Bergamt befand sich am Markt im ehemaligen Gasthof "Zum Goldenen Stern" - mit dem gut erhaltenen sandsteinernen Eingangsportal, das den Kurfürsten Johann Friedrich, den Herzog Heinrich den Frommen und das Maltitzsche Wappen zeigt. Letzteres finden wir auch über dem Rathauseingang und - leider nur als Bruchstück - über dem Eingang zum früheren Einnehmerhäuschen vor dem ehemaligen Gasthof "Zur Goldenen Sonne" bei der Weißeritzbrücke an der Altenberger Straße.

1569 besaß Dippoldiswalde 122 Zechen in Betrieb, 1 Schmelzhütte mit 3 Schmelzöfen und 1 Treibeherd, 1 Huthaus, 3 Pochwerke und 1 Zinnhütte.

In diese Zeit des Wohlstandes fällt die Erbauung des Rathauses mit dem spätgotischen Hauptportal an der Marktseite, und auch das Wesentlichste des Äußeren des Schloßgebäudes wurde geschaffen. Besonders der im Frührenaissancestil ausgeführte Mittelbau der Hofseite aus den Jahren 1530-1550 ist gut erhalten geblieben und kunstgeschichtlich wertvoll.

Das 17. Jahrhundert brachte unserer Stadt unsäglich viel Leid und Not. Am 4. September 1632 wurde Dippoldiswalde vom kaiserlichen Feldmarschall und Heerführer Heinrich Holck - und erneut 1634 vom Oberstleutnant Abraham Schönnickel - niedergebrannt und restlos zerstört. Zwar konnte ein Teil der Bewohnerschaft in den Schächten unter dem Stadtinneren Zuflucht nehmen, doch der größte Teil wurde hingemordet. Daran erinnert noch das unscheinbare Denkmal im Park an der Großen Mühlstraße, das zu Ehren des Bürgermeisters Gabriel Friedrich errichtet wurde, der die Bewohner im Kampf gegen die Kroaten geführt hatte.

Die Pest zog in unsere Stadt ein, und von acht Ratsmitgliedern blieben nur noch drei am Leben. Insgesamt zählte man in Dippoldiswalde noch 15 Hauswirte. Auch 1639 und 1643 mußte unsere Stadt durch Plünderungen der Schweden wieder leiden. Die Bergwerke waren voll Wasser gelaufen, und der Bergbau kam fast völlig zum Erliegen. Nun entstanden neue Berufszweige wie z.B. Bleicher, Kammacher, Tuchmacher, Beutler, Strumpfwirker, Nagelschmiede, Zirkelschmiede, Weißgerber, Nadler, Seifensieder, Glaser, Posamentierer, Drechsler, Büchsenmacher, Brauer, Graupenmüller, Ölmüller, Leineweber, Böttcher usw.

Im 18. Jahrhundert hat keine bemerkenswerte Bautätigkeit stattgefunden. Man beschränkte sich nur auf den Wiederaufbau der Bürgerhäuser. - Erneut brachte ein Krieg Not und Entbehrungen für unsere Bürger. Im Siebenjährigen Krieg durchzogen Preußen und Österreicher unsere Stadt und lagen hier längere Zeit in Winterquartieren, wobei die Bevölkerung voll für die Beköstigung von Mensch und Tier zu sorgen hatte.

Die Unachtsamkeit von Soldaten führte 1760 erneut zu einem Stadtbrand, dem 83 Gebäude zum Opfer fielen. An diese Zeit erinnert auch noch der "Finckenfang" bei Maxen, wo der preußische General Finck mit 15000 Mann im November 1759 von dem österreichischen Heerführer Daun gefangengenommen wurde. Drei Jahre lang (1760-1763) bezog dann ein österreichisches Korps mit mehreren tausend Mann ein Feldlager vor den Toren von Dippoldiswalde.

Noch heute erinnert der "Kanonenplatz" über der Eichleite an diese Zeit, wo die Österreicher ihre Kanonen zur Behauptung des rechten Weißeritzufers aufgestellt hatten. Das zweite Denkmal, das an den Siebenjährigen Krieg erinnert, ist das Tatarengrab am Plattenweg nahe des Neubauviertels an der Rabenauer Straße.

Mustopha Sulkowicz, ein Premier-Leutnant im Ulanenpulk des Obersten von Schiebel, wurde am 1. Juli 1762 in einem Gefecht bei Reichstädt erschossen und von seinen Ulanen nach tatarischer Sitte bestattet.

Im 18. Jahrhundert ist noch die Regierungszeit August des Starken erwähnenswert, unter dessen Leitung das Poststraßennetz ausgebaut wurde. Daran erinnern die Postsäulen aus der Zeit um 1723 in Glashütte, Bärenstein, Altenberg und Frauenstein. In Dippoldiswalde ist leider nur noch der Viertelmeilenstein am oberen Pfortenberg mit dem Namenszug AR - Augustus Rex- erhalten geblieben.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wird Dippoldiswalde wieder von verheerenden Bränden heimgesucht (1815, 1826 und 1841). Auch in den Kriegsjahren 1806 - 1813 (Eroberungskriege Napoleons) blieb unsere Heimatstadt nicht von Kampfhandlungen und Besetzungen verschont. Mal waren es Preußen, mal Russen, mal Franzosen, Schweden oder Österreicher, die als unwillkommene Gäste die sofortige Versorgung mit Lebensmitteln und anderem forderten.

Die gesamte Umgebung von Dippoldiswalde war ein riesiges Kriegslager. über 200.000 Mann waren in und vor der Stadt stationiert. Zar Alexander I. von Rußland hielt sich im Schloß Reichstädt und Friedrich Wilhelm III. von Preußen mit dem Generalstab im Schloß Dippoldiswalde auf. In den darauffolgenden, etwas ruhigeren Jahren wurde 1840 der nördliche Schloßflügel und in den 50er Jahren der südliche Flügelanbau errichtet.

Die letzten öffentlichen Hinrichtungen fanden durch das Hoch- oder Niedergericht 1835 auf der "Aue" (6000 Zuschauer) und auf dem Galgenberg statt. Als am 28. April 1849 König Friedrich August durch Bekanntmachung die Ständekammer in Sachsen für aufgelöst erklärte, kam es in Dresden zu schweren Auseinandersetzungen, an denen sich auch Dippser Bürger beteiligten.

Alte PostKörnereiche in der Technikumallee

Herbeigerufene preußische Truppen haben in brutaler Weise die um ihr Recht kämpfenden Aufständischen zusammengeschossen. Wegen der Beteiligung Dippser Bürger wurde Dippoldiswalde durch preußische Truppen im Mai 1849 erneut besetzt, und 192 Mann Infanterie bezogen auf längere Zeit in Dippoldiswalde Quartier.

Nach den Kriegen von 1866 und 1870/71, in denen viele Dippser Bürger ihr Leben lassen mußten, erfolgte 1881 - 1883 die Erbauung der Eisenbahnlinie Hainsberg - Kipsdorf (Schmalspur) und 1888 die Einweihung des Gebäudes der Müllerschule mit Unterrichtsmühle und Maschinenhalle. Eine verheerende Hochflut im Sommer 1897 bildete den Anlaß, daß 1899 die staatlichen Vorarbeiten zur Errichtung größerer Talsperren in den beiden Weißeritzgebieten begannen. 1913 wurde dann die Talsperre Malter, 1914 die Talsperre Klingenberg und 1932 die Talsperre Lehnmühle eingeweiht.

Nachdem die Posthalterei im Postgut an der Altenberger Straße (heute Busbahnhof) eingestellt worden war, wurde in den Jahren 1892/93 ein neues Postamt an der Bahnhofstraße/Ecke Weißeritzstraße gegenüber dem Heisterbergk-Denkmal erbaut.

Doch auch dieser äußerlich sehr schöne Bau wurde in den 30er Jahren unseres Jahrhunderts nicht mehr den Anforderungen gerecht.

So errichtete man schließlich in dieser Zeit das neue Postamt in der Dr.-Friedrichs-Straße gegenüber dem früheren Finanzamt (heute Landratsamt, Haus 2). Das alte Stadtbild wurde aber auch durch die Schulhausbauten von 1842 und 1911 (beide bilden die heutige Grund- und Mittelschule) bzw. 1926 (Handels- und Gewerbeschule, jetzt Berufsschule genannt) wesentlich verändert.

Zwei furchtbare Weltkriege (1914-1918 und 1939-1945) forderten sehr viele hoffnungsvolle junge Menschen als Opfer. Um der akuten Wohnungsnot nach dem Zweiten Weltkrieg zu begegnen, wurde am 1. Juli 1951 der erste Spatenstich zum Bau von zunächst 45 Wohnungseinheiten in der Goethe- und Querstraße vorgenommen.

Bereits im Februar 1952 konnten die ersten Mieter einziehen. Das Jahr 1954 verbindet sich mit der Fertigstellung der ersten Eigenheime am Floraweg, dem Heideweg, an der Glashütter und Wolframsdorfer Straße. Zum gleichen Zeitpunkt begannen die AWG-Bauten in der Rabenauer Straße, am Heideweg und auf dem Sonnenhang. Bereits 1955 wurden 281 Wohnungen an die Mitglieder übergeben. Heute gehören die Neubaugebiete Goethestraße, Wolframsdorfer Straße, Talsperrenstraße und der sich vollziehende Wohnungsneubau an der Rabenauer Straße ebenso zum vertrauten Bild unserer Stadt wie die Eigenheimstandorte Siedlung, Kurze Straße und Glashütter Straße.

Allein in den Jahren 1979-1983 entstanden 260 Wohnungseinheiten, wodurch sich für 780 Einwohner unserer Stadt die Wohnverhältnisse verbesserten. Wir wollen nicht vergessen, daß der Neubau des Stadtteils um die Nikolai-Ostrowski-Straße, des Gymnasiums, zweier Turnhallen, einer Kinderkrippe, eines Kindergartens, einer Gaststätte und der Telekomstation Schlüsselpositionen dazu darstellen.

Die Wohnraumsituation im Stadtkern wurde ebenfalls nach und nach verbessert und höheren Ansprüchen gerecht. Größere Instandhaltungsarbeiten an denkmalgeschützten Objekten wurden erst in letzter Zeit möglich. Auch das Problem der Wasserversorgung ist gelöst worden, nachdem die Zuleitung von der Talsperre Klingenberg den neu erbauten Hochbehälter bei Elend erreicht hat und eine zusätzliche Einspeisung in das veraltete Trinkwasserversorgungsnetz vom Steinborn bei Obermalter und vom Langen Grund bei Buschmühle gewährleistet, doch viel bleibt künftig noch zu tun.

Knapp 800 Jahre Stadtgeschichte von Dippoldiswalde lehren uns, die Vergangenheit genau zu studieren, um für alle kommenden Zeiten die richtigen Schlußfolgerungen für das Wohl unseres Vaterlandes und Heimatortes zu ziehen, damit es nie mehr notwendig wird, Denkmäler zu errichten, die an Kriege erinnern und lange Zeiten politischer Experimente ertragen zu müssen.

Auch die schwierige Übergangszeit nach der Wiedervereinigung Deutschlands wird im Vertrauen auf eine bessere Zukunft gemeistert werden. Die wiederhergestellte Einheit unseres 45 Jahre geteilten Deutschlands brachte leider große wirtschaftliche Schwierigkeiten mit sich, so daß in den Jahren von 1990 bis jetzt die meisten großen Betriebe in Dippoldiswalde schließen mußten.

So stellten die "Umdruck", der "Behälterbau", die "GUB-Teilefertigung", die "Hydraulik" und viele Kleinbetriebe die Produktion ein oder arbeiteten nur noch nach einem Teilprogramm weiter. Leider machte die Arbeitslosigkeit auch vor unserem Territorium nicht halt.

Dieser Umgestaltungsprozeß forderte durch die Umwandlung der LPG (landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft) in Privat- oder Agrarwirtschaften ebenfalls in den ländlichen Gebieten seinen Tribut. Auch unsere ehemalige Müllerschule erhielt ein gänzlich verändertes Ausbildungsprofil. Zur Zeit stehen wir mitten in diesem allseitigen Veränderungsprozeß, der künftig in neuen Bahnen einer hoffentlich gesicherten Zukunft entgegenführen wird.

Quelle: Die Texte sind Auszüge aus dem Buch "Unsere Heimat - Bunte Bilder aus dem Dipps´er Land" erschienen in den Grafischen Werkstätten Dippoldiswalde im Mai 1997. Das Buch über das Dipps´er Land ist eine Arbeit von Erhard Unger. Er hat diese Daten und Fakten in geduldiger Kleinarbeit zusammengetragen, um das Interesse an unserer Heimatgeschichte zu wecken, ohne dabei in irgendeiner Weise Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben.

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