Herbert Alvers, gestaltete Sagen des Osterzgebirges
Gerhard Schiffel zum 100. Geburtstag, Malerei und Grafik
Johanna Schmidt (1893 - 1966), Malerei und Grafik
Museumsnacht "Augusts amouröse Abenteuer" mit Josephine Hoppe und Dirk Ebersbach
Thomas Klein, Anita Göhler: "Chroniklesung - 100 Jahre Talsperre Malter"
100 Jahre Talsperre Malter
Osterzgebirgslandschaften, Malerei und Grafik, Kabinettausstellung
Dresdner Sezession 1932
Interessante Publikationen und dvd´s aus dem Museum
Lohgerber-, Stadt- und Kreismuseum
01744 Dippoldiswalde, Freiberger Str. 18 - Telefon: 03504-612418
ÖFFNUNGSZEITEN
Dienstag bis Freitag: 10.00 bis 17.00 Uhr
Sonnabend, Sonntag und an Feiertagen: 13.00 bis 17.00 Uhr
Montag geschlossen
Das Museum als historisches Baudenkmal
Das Museum Dippoldiswalde befindet sich in einer alten, um 1750 erbauten Lohgerberei. Zu dem unter Denkmalschutz stehenden Gebäudekomplex gehören ein barockes Wohnhaus der Gerberfamilie, die originalgetreu rekonstruierte dreigeschossige Lohgerberwerkstatt und ein Zwischenbau. Das Museum verfügt über 22 Ausstellungsräume, einen Vortragsraum, ein Videokabinett, einen Klubraum, sowie Verwaltungs- und Magazinräume. An der Kasse werden interessante Druckerzeugnisse zur Heimatgeschichte angeboten. Die ständigen Ausstellungen sind fachspezifisch in drei Abteilungen gegliedert und ganzjährig zu besichtigen.
Das Lohgerbermuseum
Die museale Nutzung eines originalgetreu rekonstruierten Lohgerberhauses aus
dem 18. Jahrhundert als ruhende Schauanlage ist einmalig in Europa. Zur
Lohgerberwerkstatt gehören eine Wasserwerkstatt, die Gerberei, die
Zurichtstube, der Trockenboden, ein Lederlager und eine Gesellenkammer.
In einem weiteren Raum wird auf die industrielle Lederherstellung hingewiesen.
Das Museum leistet seit mehr als 20 Jahren umfangreiche
Dokumentationsarbeit zum lederherstellenden Gewerbe. Die Herstellung von
Leder zählt zu den handwerklichen Fähigkeiten, die sich der Mensch im
frühesten Stadium seiner Geschichte aneignete.
Die Stadtgeschichte
Eine Vielzahl interessanter Exponate dokumentieren die stadtgeschichtliche Entwicklung von Dippoldiswalde. Besondere Beachtung finden dabei zwei große Stadtmodelle, Bilder mit historischen Stadtansichten, Geräte und Erzeugnisse des städtischen Handwerks, wie z.B. der Buchbinder, Zinngießer, Töpfer, Schlosser, Schmiede, Sattler, Seiler und Schuhmacher. Der Altstadtkern von Dippoldiswalde mit Rathaus, Stadtkirche und Schloß steht unter Denkmalschutz. Die älteste überlieferte Urkunde, in der die Stadt genannt wird, stammt aus dem Jahr 1218. Das Stadtwappen zeigt das Brustbild des Einsiedlers Dippold.
Das Osterzgebirge
In acht Ausstellungsräumen werden ausgewählte Themen zur geschichtlichen
Entwicklung im Osterzgebirge dargestellt. Dazu gehören der Bergbau, die
Arbeits- und Lebensweise und die Volkskunst (Strohflechten, Schnitzen,
Drechseln u.a.) Ergänzung finden die ständigen Ausstellungen durch
Sonderstellungen (Kunst, Regionalgeschichte, Volkskunst). Alljährlich
vom November bis Februar wird die beliebte Weihnachtsausstellung mit
erzgebirgischer Volkskunst gezeigt.
Die Volkskunst
Zur Sammlung des Dippoldiswalder Museums gehören zahlreiche traditionelle
Erzeugnisse der erzgebirgischen Volkskunst, wie Nußknacker, Räuchermänner,
Leuchterengel und Bergmänner, Pilzsammlerin, Holzträger, Schwibbögen,
Leuchterspinnen, Pyramiden, mechanische Modelle, Weihnachtsberge,
Weihnachtsbaumschmuck, Strohflechtarbeiten und Klöppelware. Neben den
"Normalausführungen" gibt es bei den Volkskunsterzeugnissen
Miniaturen und Übergrößen wie z.B. ein nur 4 cm großer Nußknacker
und eine ebenso kleine Pyramide, denen ein 180 cm hoher Nußknacker und
eine über 200 cm große Pyramide gegenübergestellt werden können. Die
Freilandpyramide neben dem Museum hat eine Höhe von über 6 Meter.
Die Kunstsammlung
Mit der Gründung des Museums im Jahr 1975 begann der Aufbau einer Kunstsammlung. Heute verfügt das Museum über mehr als 1.800 Werke der Malerei und Grafik mit Motiven von Menschen und Landschaften des Osterzgebirges. In der Sammlung befinden sich Arbeiten von über 160 Künstlern, darunter so bekannte Namen wie Erich Buchwald-Zinnwald, Heribert Fischer, Erich Fraaß, Erich Gerlach, Kurt Glathe, Hermann Glöckner, Arthur Henne, Werner Küttner, Friedrich Masche, Richard Pusch, Curt Querner, Wilhelm Rudolph, Gerhard Schiffel, Jürgen Seidel, Fritz Tröger, Irmgart Uhlig, Fritz Winkler, u.v.a.
Weihnachtsausstellung 2005 in Wort und Bild ![]()
Weihnachtsausstellung 2004 in Wort und Bild ![]()
Fotogalerie Weihnachtsausstellung 2004