skip to content

 

Wandern in der Dippoldiswalder Heide I
 
Ausgangspunkt: Parkplatz gegenüber Restaurant „Heidemühle“, zu Karsdorf gehörend.
 
Entlang der Heidestraße in südlicher Richtung, zweigt rechts der Malterweg ab.
 
Ruine der Barbarakapelle in der Dippoldiswalder Heide
 
Zur Barbarakapelle gelangt man dann über den Sternweg.
 
Das Streben des heiligen Antonius ging dahin, eine Kapelle zu errichten, in der die Heiden bekehrt und getauft werden konnten. Das Kirchlein mit dem Namen St.Barbara wurde das Ziel vieler Wallfahrten zur wundertätigen und heilkräftigen Barbara.
 
 
 
 
 
 
Weiter führt der Weg über die Alte Rabenauer Straße zu einer von drei Salzlecken in der Heide. Große Tröge, ca. 2qm, die August der Starke für das Wild in der Heide aufstellen ließ, die mit Salz und Brotlehm als Nahrung gefüllt waren.
 
Von der Salzlecke weiter dem Malterweg nach rechts folgend, erreicht man das Steinerne Messer.Steinernes Messer
 Seine Entstehung soll mit dem Priestermord von 1502 in Verbindung stehen, andere Überlieferungen weisen auf den Unfall eines Rabenauer Schlachters hin, der auf dem vereisten Weg in sein Messer fiel oder der an dieser Stelle eine Frau erstochen haben soll.
 
Wolfssäule
 
Nur wenige Meter entfernt findet man die Wolfsäule. Sie erinnert an den letzten Wolf in der Heide, der 1802 bei der Jagd erlegt wurde.
 
Den Malterweg zurück, vorbei am Steinernen Messer, trifft man auf das Findlingskreuz vor dem Abzweig des Sternweges. 
Das aus Sandstein gefertigte Kreuz ist nicht ganz leicht zu finden. Die Geschichte berichtet, dass einst an dieser Stelle nach einer Schneeschmelze ein unbekannter Toter gefunden wurde.
 
 
 
 
Einsiedlerstein
 
Auf dem Malterweg weiter Richtung Ausgangspunkt, kommt man zum legendären Einsiedlerstein. Der Sage nach soll dort der heilige Dippold gelebt haben. Zur gleichen Zeit jagte der Brudermörder Boleslaw von Böhmen in diesem Wald. Er bereute seine schreckliche Tat und ließ sich von Dippold taufen. Dem Einsiedler zu Ehren ließ Boleslaw dort eine Kapelle bauen, die St. Katharinenkapelle. Sie wurde, angeblich aufgrund heimlicher Zusammenkünfte von Anhängern der Reformation, zerstört. Heute findet man nur noch einen Teil der Grundmauern.
 
Nach einigen Metern erreicht man den Ausgangspunkt der Wanderung.