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Wanderung nach Oberhäslich
Ausgangspunkt: Dippoldhütte in der Dippoldiswalder Heide
 
Von der Dippoldhütte führt der Weg über den Marktsteig zum Sternweg und weiter in westliche Richtung, zum Malterweg, an deren Kreuzung sich das Findlingskreuz befindet.
 
            Das aus Sandstein gefertigte Kreuz ist nicht ganz leicht zu finden. Die Geschichte berichtet, dass einst an dieser Stelle nach einer Schneeschmelze ein unbekannter Toter gefunden wurde.
 
Der Malterweg führt nach rechts in nordöstliche Richtung, vorbei am Einsiedlerstein
 
            Der Sage nach soll dort der heilige Dippold gelebt haben. Zur gleichen Zeit jagte der Brudermörder Boleslaw von Böhmen in diesem Wald. Er bereute seine schreckliche Tat und ließ sich von Dippold taufen. Dem Einsiedler zu Ehren ließ Boleslaw dort eine Kapelle bauen, die St. Katharinenkapelle. Sie wurde, angeblich aufgrund heimlicher Zusammenkünfte von Anhängern der Reformation, zerstört. Heute findet man nur noch einen Teil der Grundmauern.
 
Nach Erreichen der Heidestraße weiter nach Norden, beginnt rechts hinter dem Restaurant „Heidemühle“ der Teichweg zum Heidemühlenteich. Er geht am Damm des Heidmühlenteiches in den Rosenweg über. Fast am Ende des Teiches führt links ein Weg zur B170, die überquert wird, weiter geht es gegenüber nach Reinberg, einem Ortsteil von Dippoldiswalde. Vom Weg aus hat man schöne Ausblicke auf die Umgebung und den unten liegenden Hafterteich. Durch das etwas verträumt anmutende kleine Dörfchen führt der Weg weiter, vorbei an einer Wegesäule, nach Oberhäslich, wo wieder die die B 170 zu überqueren ist. Nach einigen Metern in Richtung Dresden, zweigt auf der linken Seite der Fiebigweg ab. Nach dem dieser Weg im Wald, vorbei an einem Steinkreuz, den Häslichen Radweg gekreuzt hat, führt die nächste Abzweigung links über die Heidestraße direkt zur Dippoldhütte.