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Traditionell begannen die Seniorinnen und Senioren
auch in diesem Jahr mit ihrem Seniorennachmittag den Reigen der
Veranstaltungen zum Dorffest im Festzelt. Und wieder waren knapp
100 Gäste dem Ruf von Annelies Goldammer und ihrem bewährten
Team gefolgt und verlebten einen wunderschönen Nachmittag.
Entgegen aller Prognosen und Warnungen hatte es der Wettergott
wieder sehr gut mit uns gemeint, so daß auch das Vogelschießen
bei strahlendem Sonnenschein durchgeführt werden konnte. Erst zum
Abschluß der Veranstaltung begann der Himmel zu grollen, so als
ob der Wettergott sagen wollte: "Wenn Ihr nicht weiter machen
wollt, dann kann ich ja ein bißchen donnern und Regen auf die
Erde schicken". Aber da waren die meisten schon auf dem
Heimweg.
Nach der Begrüßung durch unsere unermüdliche Annelies Goldammer
servierte sie mit ihren fleißigen Helfern den SeniorInnen Kaffee
und Kuchen. Nach dieser Stärkung ging es dann zum traditionellen
Vogelschießen, das wie immer von unserem Tischlermeister und
Mitglied des Heimatvereins Reichstädter Windmühle e. V.,
Johannes Reichel, bravourös vorbereitet worden war. Hier wurde
ein Nachfolger für Günter Röhringer gesucht, der im vergangenen
Jahr Schützenkönig der SeniorInnen geworden war.
Ehe jedoch der neue Schützenkönig gekürt werden
konnte, gab es wie immer viel Spaß, und manche Seniorin zeigte
den Senioren, daß sie ein ernstes Wort um die Vergabe der
Schützenkrone mitreden wollten. Sollte doch die Serie der
Männersiege unterbrochen werden, nachdem auch in den Jahren zuvor
mit Prof. Dr. Adolf Heger und Werner Braun die Sieger von den
Männern gestellt worden waren. Die folgenden Bilder zeigen, wie
engagiert das sogenannte "schwache Geschlecht" zu Werke
ging.
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So war auch in diesem Jahr der Titel des Schützenkönigs hart
umkämpft, und manch einer winkte nach dem Schuß verzweifelt ab,
weil er die Teile des Vogel für den nachfolgenden Schützen
lediglich locker geschossen hatte. Aber ganz so verbissen wurde es
schließlich nicht gesehen, ging es doch vielmehr "um den Spaß
an der Freude".
Die nachfolgenden Bilder zeigen, wie hart die Senioren kämpften, um
sich den Titel nicht von einer Seniorin entführen zu lassen. |
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Und Gudrun Büttner und Gyula Nagy, ein in Dippoldiswalde
lebender Ungar aus dem schönen Székesfehérvár, servierten das
Abendbrot, bei dem besonders die vom Fleischermeister Günter
Geißler gesponserten Spanferkel im Mittelpunkt des Interesses
standen. |