Im Südosten der Bundesrepublik, im Freistaat Sachsen, ca. 22 km südlich der sächsischen Landeshauptstadt Dresden an der Europastraße "E 55" bzw. Bundesstraße 170 in Richtung Tschechien, liegt Dippoldiswalde, ab August 2008 „Große Kreisstadt des Landkreises „Sächsische Schweiz – Osterzgebirge“ (vorher bis 31. Juli 2008 Kreisstadt des Weißeritzkreises).
Die Stadt Dippoldiswalde von den Einheimischen liebevoll „Dipps“ genannt, verdankt ihren Namen dem Einsiedler Dippold, der einer Legende nach um das Jahr 1000 hier gelebt haben soll. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich Dippoldiswalde zu einer größeren Stadt und durch die Eingemeindung von 10 Ortsteilen hat Dippoldiswalde heute rund 10.500 Einwohner.
Die Talsperre Malter als Erholungsgebiet lädt mit dem Erlebnisbad Paulsdorf,
vier Strandbädern, zwei Campingplätzen, Ruderbootverleih, Minigolf-Anlagen,
Beachvolleyball-Anlagen, Tennisplätzen sowie Gaststätten und Cafés zum Verweilen ein.
Die gesamte Dippoldiswalder Heide ist mit markierten Wanderwegen ausgestattet, bietet
viele verschiedene Möglichkeiten der Erholung und ist bei Wanderern sehr beliebt.
Wer einen Panoramablick von Dippoldiswalde genießen möchte, der besteigt den 1885
errichteten König-Johann- Turm.
Seit 2006 ist ein Highlight unserer Stadt der Sportpark, mit Vierfeldhalle inklusive
Kegelbahn und Fitnessraum, Kunstrasenplatz und Leichtathletik-Anlage. Im Sportpark
Dippoldiswalde finden an fast jedem Wochenende große und auch internationale
Sportveranstaltungen statt.
Ebenfalls eine Attraktion wird die Weißeritztalbahn sein, deren Streckenwiedereröffnung
zwischen Freital-Hainsberg und Dippoldiswalde für Herbst/ Winter 2008 geplant ist.
Zu den Sehenswürdigkeiten unserer Stadt zählt ohne Zweifel der historische Stadtkern mit dem Markt und dem Rathaus, dem Schloss und der Stadtkirche. Im Schloss befinden sich das Amtsgericht und die Osterzgebirgsgelerie. Sehenswert ist auch das in Europa einmalige Lohgerbermuseum. Es befindet sich in einer alten, um 1750 erbauten Lohgerberei. Das Museum wurde originalgetreu rekonstruiert und dient als ruhende Schauanlage. Es beherbergt aber auch das Stadt- und Kreismuseum, sowie wechselnde Ausstellungen. Unsere Empfehlung für Sie: Jährlich kann man von November bis Februar die Weihnachtsausstellung mit Volkskunst und Kunsthandwerk des Erzgebirges besichtigen.