Skip to content

1701-1800

Zeittafel 18. Jahrhundert

  • 1705 -nahm Kurfürst August der Starke das hiesige "Campement" (d.i. die in Garnison liegende Mannschaft) auf der "Aue" in Augenschein, wo ein Korps Kavallerie-Rekruten der Flemmingschen Kürassiere und Brausisch- und Milkauschen Dragoner Aufstellung genommen hatte.
  • 1706 - kamen die Schweden unter Karl XII., welcher den zum Polenkönig gewählten Kurfürsten Friedrich August bekriegte, nach Sachsen. Dippoldiswalde hatte 71 Dragoner sowie den General Meyerfeld in Quartier. "Es mußte an Ration und Portionen auf die 30000(?) Taler contributieren." (Zu dieser Zeit war auch der Pole Alexander Sobieski hier.)
  • 1707 - Am 5. April wurden sechs schwedische Dragoner in Dippoldiswalde bestraft, einer "decolletieret" und fünf aufgehängt. Man baute dazu extra einen neuen Galgen. Schon vorher, am 2. September 1706, wurde auch ein Dragoner auf dem Markt hingerichtet. Sie gehörten alle zu dem damals hier liegenden Meyerfeldschen Regiment.
  • 1708 - Zur Fastnacht stieg Kurfürst Friedrich August der Starke, vom Jagdschloss Bärenfels mit dem Schlitten kommend, im hiesigen Vorwerk ab. "Mehrere Bürger taten vor Majestät einen Fußfall wegen Jagdvergehen."
  • 1711 - Am 15. Mai wurde Gottfried Marx, ein gefährlicher Einbrecher, ebenfalls in Dippoldiswalde mit dem Schwert gerichtet, aufs Rad geflochten und der Kopf an die Säule genagelt. Sein Helfer Gottfried Zschietzmann ist etliche Stunden nach rechtmäßig zuerkannter Tortur heftig gemartert worden und - nachdem er endlich bekannt und übel zugerichtet den Marx selber zu gleichmäßigem Bekenntnis gemahnt - einige Tage darauf unter der Tortur im Gefängnis gestorben und unterm Galgen begraben worden. "Marx kam deshalb noch so gut (wörtlich nach der Chronik des Pastors Schmelz - 1727) weg, weil er seine Übeltaten gestanden und seine Rotte geoffenbart und ihr alles unter die Augen gesagt hat. Darauf folgte am 18. Dezember 1711 ein Generalaufgebot, nach welchem sämtliche Männer in Städten und Dörfern der ganzen Gegend alle Wälder durchsuchen mußten. Dies wurde mehrere Male wiederholt und dadurch dem bösen Beginnen (Räuberunwesen) ziemlich gesteuert."
  • 1757 - Am Dienstag, dem 29. März, kam König Friedrich von Preußen nach Dippoldiswalde und nahm die hier in Winterquartieren und "auf Postierung stehenden 3 Bataillons" "von Wangenheim", "von Kanitz" und "von Wied" in Augenschein.
  • 1771 bis 1772 - In der Zeit der Teuerung galt der Scheffel Korn in hiesiger Gegend 10 Taler, doch ist in Dippoldiswalde vor Hunger niemand gestorben, sondern zur Armenfürsorge-Veranstaltung bestens getroffen worden.
  • 1796 - wurde die Bürgerkompanie in Dippoldiswalde organisiert und uniformiert, sie zählte 35 Mann.

Kontakt

Große Kreisstadt
Dippoldiswalde

Markt 2
01744 Dippoldiswalde
Tel.: 03504 - 64990
Fax: 03504 - 6499702

E-Mail schreiben

Sprechzeiten:
Mo: 9:00 - 12:00 Uhr
Di:   9:00 - 12:00 Uhr und
     14:00 - 16:00 Uhr
Meldeamt + Bürgerbüro + Touristinfo
Di: 9:00 - 12:00 Uhr  u.
   14:00 - 18:00 Uhr
Mi: Rathaus u. Außenstelle  geschlossen
Do: 9:00 - 12:00 Uhr und
     14:00 - 18:00 Uhr
Fr:  9:00 - 12:00 Uhr
Außenstelle Schmiedeberg
nachzulesen in Bekanntmachungen
Bankverbindung:
IBAN: DE 78 8505 0300 3030 0001 16
BIC:   OSDDDE81XXX