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1801-1900

Zeittafel 19. Jahrhundert

  • 1805 -war eine große Teuerung. Der Scheffel Korn kostete 13 Taler 8 Groschen, der Scheffel Weizen 17-18 Taler, die Kanne Butter 20 Groschen, 1 Kanne Bier 1 Groschen 1 Pfennig.
  • 1815 - brannten im Hohlen Weg (Altenberger Straße) zehn Gebäude ab.
  • 1817 - Am 31. Oktober, 1. und 2. November beging man in feierlicher Weise hier wie allerorten das Reformationsjubiläum.
  • 1826 - Am 14. März, abends nach 7 Uhr, brach in dem Göbelschen Haus auf der Schuhgasse durch Fahrlässigkeit Feuer aus, welches trotz Hilfeleistung der benachbarten Dorfschaften die ganze Schuhgasse (außer dem Nackeschen Haus) bis zur Pforte, die Wassergasse (außer dem Heinzeschen Haus), die Herrengasse mit den anschließenden Häusern des Kirchplatzes, die rechts des Rathauses gelegene Marktseite und einige Häuser der Vorstadt (am Graben), außer dem Voglerschen Eckhaus, zerstörte. Kaufmann Wetzig und die Witwe Mellin kamen durch den Einsturz einer Esse ums Leben. Unterstützungen für die Abgebrannten gingen aus allen Orten des Landes ein.
  • 1830 - beging man in dreitägiger Feier das Augsburger Konfessions-Jubiläum.
  • 1831 - Am 4. September wurde der Jahrestag der neuen sächsischen Landesverfassung feierlich begangen und in der Mitte des Marktes eine Eiche gepflanzt. Nachdem sie von "ruchloser Hand" umgebrochen worden war, setzte man dafür eine neue auf der "Halben Aue", wo sie heute noch steht.
  • 1833 - Am 17. März fand die Einführung der Städteordnung und nach ihr die Einsetzung des Verwaltungsrates und Stadtgerichtes in Dippoldiswalde feierlich statt.
  • 1841 - Am 16. Mai brannten am Markt und in der Rosengasse zehn Häuser ab.
  • 1842 - wurde das Innere der Stadtkirche erneuert. Am 31. Juli wurde im ehemaligen Pfarrgarten ein neu errichtetes Stadtschulgebäude geweiht.
    Des Weiteren erfolgte der Bau einer Staatsstraße von Dresden über Dippoldiswalde nach Teplitz, nach deren Fertigstellung ein "Königlich-Sächsisches Postamt" (Posthalterei) mit dem alten Amtsvorwerk in Dippoldiswalde verbunden wurde. Die Posthalterei hatte regen Betrieb und benötigte dazu bis zu 40 Pferde. Nach dem Bau der Sekundärbahn (1882) gab das Postamt den Betrieb mit Pferden auf.
  • 1843 - Neben den beiden alten Schulhäusern erbaute man ein neues Diakonatsgebäude. 
  • 1844 - wurde die Jahn-Turnhalle gebaut.
  • 1846 - gab es eine Missernte infolge großer Trockenheit.
  • 1847 - Im Mai und Juni stieg der Preis des Scheffels Roggen auf 10 Taler. In der Nacht vor dem Erntedankfest wurde insgeheim eine Gedenktafel an einem Felsen des Ölberges (am Walksteig) angebracht mit der Inschrift: "Danket dem Herrn, denn er ist freundlich."
  • 1850 - gründete Frau Superintendent von Zobel die "Kleinkinderbewahranstalt" (Brauhofstraße).
  • 1864 - Am 18. Dezember wurde die vom hiesigen Orgelbauer Stöckel für 3.550 Taler gefertigte neue Orgel geweiht.
  • 1865 - Am 26. April brannten neun Häuser und zwei Scheunen an der Altenberger Straße und dem Plan ab.
    Zudem wurde an Stelle der alten hölzernen Steinbornröhrenfahrt eine eiserne Hochdruckleitung mit öffentlichen Ständern, Hydranten und Hauswasserleitungen gelegt.
    Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Dippoldiswalde durch Stadtrat Frosch und Turnlehrer Thurm.
  • 1867 - wurde die Steinbornquelle ausgebaut.
  • 1871 - Am 16. März brannten 17 Haupt- und 19 Nebengebäude am Obertorplatz und an der Dresdner Straße ab.
  • 1873 - Am 11. Juni wurden auf der Freiberger Straße vier Wohnhäuser und drei Scheunen sowie der Gasthof "Zur Sonne" durch Feuer vernichtet.
  • 1874 - Dippoldiswalde wurde Sitz einer Königlichen Amtshauptmannschaft, eines Bezirksschulinspektors, Bezirksarztes, Bezirkstierarztes usw.
  • 1875 - Am 18. Mai wurden acht Wohnhäuser und drei Scheunen in der niederen Vorstadt und am 14. Juni vier Wohnhäuser und eine Scheune auf der Kleinen Mühlstraße ein Raub der Flammen.
    Am 16. Juli eröffnete das Dippoldiswalder "Kaiserliche Postamt" den Telegraphenbetrieb.
  • 1876 - wurde die Bezirks-Arbeitsanstalt von Baumeister E.O. Schmidt erbaut (1905 in ein Bezirks-Siechenhaus unter dem Namen "Wettinstift" umgewandelt).
    Erbauung der Schulturnhalle. 
  • 1880 - Bau des Heisterbergk-Denkmals.
    • Dieses befand sich neben der Brücke Bahnhofstraße und wurde durch das Hochwasser 2002 völlig zerstört. Im Jahre 2004 wurde es originalgetreu an anderer Stelle (Rosenpark) neu aufgebaut und zum Stadtfest eingeweiht.
  • 1881 - Erneuerung des Inneren der Nikolaikirche durch E.O. Schmidt unter Oberleitung des Architekten Möckel (Dresden), wobei mit Kalk überputzte Bildwerke an den Wänden des Mittelschiffes entdeckt wurden.
  • 1881 bis 1883 - Erbauung der Eisenbahnlinie Hainsberg - Kipsdorf (Schmalspur mit 750 mm Spurweite).
  • 1883 - Dritte gemeinschaftliche Ausstellung des Landwirtschaftlichen Vereins (gegründet 1842) und des Gewerbevereins (gegründet 1858), Besuch durch König Albert.
  • 1886 - Errichtung des König-Johann-Turms.
  • 1887 - Verlegung der Deutschen Müllerschule von Roßwein nach Dippoldiswalde, hierauf Errichtung des Müllerschulgebäudes (1888) nebst Unterrichtsmühle und Maschinenhalle durch E.O. Schmidt.
  • 1890 - Aufschüttung des Bahnhofstraßen-Zuganges zur Stadt und der Technikumallee.
  • 1893 - Bau der alten Post.
  • 1895 - Errichtung eines städtischen Elektrizitätswerks in der Unterrichtsmühle.
  • 1896 - Einweihung des Bismarck-Denkmals.
  • 1897 - Vom 30. Juli bis 1. August Hochwasserflut in der Weißeritz. Dippoldiswalde erhielt (außer den durch Sammlungen aufgebrachten Unterstützungen) eine staatliche Hilfe von annähernd 65.000 Mark.
  • 1898 - Am 17. Oktober wurde die allgemeine Stadtfernsprechleitung in Betrieb gesetzt.
  • 1899 - begannen die staatlichen Vorarbeiten zur Errichtung größerer Talsperren in den beiden Weißeritzgebieten. (Das Projekt wurde mehrmals abgeändert.)
    Einverleibung des nach Reinhardtsgrimma eingepfarrten Ortsteils (halbe Dorfseite) von Reinholdshain in die Parochie Dippoldiswalde.

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