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Oberhäslich

Historische Postkarte vom Ortsteil OberhäslichDer Ortsname wurde 1445 Heselicht geschrieben und bedeutet "Ort am Haselbusch". Die Gemarkung Oberhäslich liegt im Rodungsstreifen zwischen Dippoldiswalder und Hirschbacher Heide.

Die Flurnamen Hecken und Erlicht weisen ebenfalls auf früheres Gehölz hin. Auf halbem Weg zum Heidehof wurde ein Steinkreuz mit Seitenarmen aufgestellt.

Nach Westen zogen sich bis zu 2 km lange Waldhufen hin, während sich nach Osten nur kurze Feldstreifen erstrecken. Weitere Feldanteile existierten um Sonneberg und Steinberg.

Einen abgelegten Flurteil bildet das Gebiet um den Hafterteich. Seine Zugehörigkeit zum Dorf kommt durch den früheren Namen Heseler Teich zum Ausdruck. Die dort befindliche Teichmühle gehörte zum Besitz des Oberhäslicher Freigutes.

Das Freigut wurde 1550 Vorwerk des Rittergutes Dippoldiswalde und gelangte 1569 durch Kauf an den Kurfürsten August. Er setzte sich über sein 1563 erlassenes Verbot zur Vergrößerung der Rittergüter hinweg und erweiterte den Oberhäslicher Besitz durch "Auskaufen mehrerer Bauernfelder".

Heute gehört Oberhäslich sowie der Ortsteil Reinberg zu Dippoldiswalde.

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