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Reichstädt

Reichstädt wurde im Jahr 1319 als Richenstad das erste Mal urkundlich erwähnt.
Reichstädt unterstand zunächst der Burg Freiberg, danach dem dortigen Amt und wurde ab 1569 von Dippoldiswalde aus verwaltet. Mit einem Höhenunterschied von 200m ist das ehemalige Waldhufendorf ca. 5,6 km lang. Die Länge und der beachtliche Höhenunterschied begünstigten die Anlage von 6 Wassermühlen, wobei die Buschmühle (Ersterwähnung 1679) und die Hofmühle (Mühle des Rittergutes, 1569 "Reichstädter Mühle"), später als Ehrlichtmühle bezeichnet von erheblicher Bedeutung waren. Die Erste produziert als Einzige noch heute - leider jedoch ohne Wasserkraft.
Die Geschichte von Reichstädt wurde wesentlich durch den Herrensitz mit Rittergut geprägt. Das Schloss aus dem Jahr 1535 wurde im 18. Jahrhundert im barocken Stil umgebaut. Dazu gehört auch die Kirche zu Reichstädt und eine Gruftkapelle der Rittergutsherrschaft v. Schönberg an der "Kahlen Höhe".
Bekannt ist Reichstädt auch durch die höchstgelegene Windmühle Sachsens, die Turmholländermühle. Ganz in der Nähe der Windmühle steht das Butterhäuschen.
Ein Denkmals vor der Mauer am Grundstück des Pfarrhauses erinnert heute an den Begründer der deutschen Gastechnik, Rudolf Sigismund Blochmann, der hier 1784 geboren wurde.
Am 1. Juli 1995 wurde Reichstädt nach Dippoldiswalde eingemeindet.

 

                             

 

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